Sonntag, 30. Mai 2010

Grüne Streifen…

Nachdem ich Euch so lange Zeit vernachlässigt habe, möchte ich mal ein bisschen was nachholen.

Zum einen die grünen Streifen unseres KF-Mysterys. Dolle gibt es da nichts zu sehen, und die blauen Streifen sehen genauso aus, nur blau halt. Deshalb habe ich die nicht extra fotografiert.

Geschnitten und zu Blöcken zusammengesetzt habe ich noch nicht, weil unser kranken Hund und dann auch noch der Urlaub dazwischen kamen. Sollte aber ja nicht so schwer sein, dass später aufzuholen.

Streifen grünSpannend, oder?

Ach, aber die Stoffe sind schon schön, mal sehen, was draus wird.

Disappearin Nine Patch trifft Rosen

Meine Patentante hatte 75. Geburtstag. Also musste eine Tischdecke her. Vor längerer Zeit habe ich mir mal ein Paket Rosenstoffe zugelegt, aber nie verbraucht, weil das eigentlich nicht mein Stil ist.

Jetzt passen sie endlich und weil es nur noch 10 Tage waren, musste es ein einfaches Muster sein, in dem die Musterstoffe gut zur Geltung kommen und nicht zu klein zerschnitten werden. Die schmaleren Streifen sind aus handgefärbten Baumwollstoffen, die ich mal bei Ebay ersteigert habe.

Während ich dann mit dem Quilten beginnen wollte passierte … na, was?…. der Greifer meiner Näma verdrehte sich. Es war Sonntag und Donnerstag war der Geburtstag. Also habe ich kurzfristig noch jemanden gefunden, der mir einfache Diagonalen drüber quiltete.

In all´dem Streß habe ich leider vergessen, die fertige Decke zu fotografieren. Aber immerhin habe ich ein Bild von den Blöcken.

 

D9P Inge 2

 

Wenn Ihr Euch mal meinen hässlichen Bügelbrettbezug wegdenkt, sind die Blöcke ganz hübsch. Die uni oder beinahe uni Streifen sind in altrosa und oliv grün Tönen.

Lieseltasche

Endlich habe ich mal etwas für mich gemacht. In einer der Patchwork Zeitschriften der letzten Monate war eine Anleitung für eine Tasche für Nähutensilien. Die habe ich nachgenäht, war gar nicht so einfach. Nicht etwa das Nähen, das ging ratzfatz, aber die Anleitung…..

Ich bin wirklich geübt im Lesen von Anleitungen, habe jahrelang gestrickt und geklöppelt, da sind die Anleitungen auch nicht ohne. Aber in dieser kommen Teile vor, der Nutzen ich bis jetzt nicht verstanden habe. Schon beim Zuschneiden kommt etwas vor, was ich nicht unterbringen kann. Ich habe es weggelassen und es fehlt an der fertigen Tasche nichts !??

Egal, wenn man die schriftliche Anleitung weglässt, dann kann man das Teil in 2 Stunden fertig haben, geübtere vermutlich auch in 1 Stunde.

Schaut mal hier:

Lieseltasche außen

Den äußeren Stoff habe ich mal geschenkt bekommen, keine Baumwolle sondern ein härterer Stoff mit Synthetik. Wusste ich erst nichts mit anzufangen, aber da es ein wirklich liebgemeintes Geschenk war, habe ich in die Schublade geräumt und abgewartet. Hierfür ist er ideal.

Und so sieht das Innenleben aus:

 Lieseltasche innen

Sieben Innentaschen in 2 verschiedenen Größen, in der Mitte unten ein ausgestopftes Nadelkissen. 

Durch einen Tunnel läuft eine Kordel, mit Hilfe derer man das Ganze zum Pompon zusammenziehen kann. Bei dieser Gelegenheit sei gesagt, das man solche Tunnel NICHT mit Vlies hinterlegt, *doofbin*, dann kann man die Kordel nämlich nicht mehr durchziehen. 2/3 Drittel der Nähzeit entfielen auf das Kordel einfädeln. Im Original waren nur richtige Patchwork Stoffe verwendet, innen auch hübsch gemustert. Außen habe ich besagten Dekostoff genommen, weil er mit Sicherheit einiges aushält, der kann auch jetzt im Urlaub mal auf dem Boden liegen. Innen habe ich mich für einen unifarbenen Stoff entschieden, weil ich darauf meine Kleinteile besser wieder finde.

Im Anfang wusste ich noch nicht so recht, was ich mit all den Fächern anfangen sollte, ob man Nadeln stecken lassen kann, wenn man die Tasche zuzieht (man kann!) aber mittlerweile liebe ich diese Tasche. Ich werde mir ein entsprechendes Teil in wesentlich kleiner zum Quilten nähen, für die Fingerhüte, Nadelgleiter, Nadeln, Garn, Nadelzieher usw.

Eine Sache würde ich evt. beim 2. 3. 4. Mal anders machen, ich würde das Nadelkissen zum herausnehmen machen. Wenn ich im Womo liesel, stecke ich so nämlich die Nadel immer noch ins Hosenbein.